Esbjerg

Die Industriestadt Esbjerg wurde vor ca. 150 Jahren gegründet. Durch die vorgelagerte Insel Fano, die im Winter dafür sorgt, daß der Hafen von Esbjerg eisfrei bleibt, wurde Esbjerg zum größten Fischereihafen und zur fünftgrößten Stadt Dänemarks. Um sich einen überblick über den Hafen zu verschaffen, sollte man einen Aufstieg auf den Waßerturm "Vandtarnet" unternehmen.

Er ist ein detailgetreuer Nachbau des berühmten mittelalterlichen Bürgerhauses "Haus Naßau", das in Nürnberg steht. Die Auktionshalle mißt 22m und jeden Morgen ab 7 Uhr findet hier eine Fischauktion statt. Für die Urlauber wird die Fischauktion in der Sommersaison jeden Mittwoch um halb zehn wiederholt. Das Museum "Fiskeri - og Sofartsmuseet" zeigt, wie wichtig das damalige Fischerdorf als Hafen für die Seefahrernation Dänemarks wurde, als 1864 im Krieg alle Häfen in Schleswig verloren wurden.

Das Museum hat einen eigenen Hafen mit Booten und Fischfanggeräten sowie ein Salzwaßeraquarium mit Meerestieren aus dänischen Küstengewäßern und ein Robbenhaus. Esbjerg verfügt jedoch über wenig historische Bausubstanz, da die Stadt im Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche gebombt wurde. Seit 1995 hat die Stadt jedoch ein neues Wahrzeichen. Die Figurengruppe "Mennesket ved Havet", "Die vier Menschen am Meer".

Sie sind 9m hoch und blicken weit auf die Nordsee hinaus. Erbaut hat sie der Bildhauer Svend Wiig Hansen. Im Fischereihafen kann man ein Museumsfeuerschiff betrachten, welches das größte erhaltene hölzerne Feuerschiff der Welt ist. Die Außtattung sind alles Originale, die ein authentisches Bild des rauhen Lebens an Bord vor hundert Jahren vermittelt.

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