Der 180km lange Limfjord, der Nordjütland durchtrennt ist mal schmal wie ein Fluß und mal breit wie ein riesiger See. Im Grunde ist er nicht einmal ein richtiger Fjord, da Sturmfluten im 19. Jahrhundert einen Durchbruch zur Nordsee geschaffen haben. Der Limfjord besitzt grüne Landzungen und Felder bis zum Horizont und ist sehr weit verzweigt.
Ebenso typisch wie spektakulär ist die weiße Steilküste. Steht der Wind günstige, ist er ein ideales Gebiet für Segler und Surfer. Die Ufer sind gesäumt von unzähligen Städten und ansprechenden Stränden, die für Familien wesentlich ungefährlicher sind als die Badebuchten an Nord- und Ostsee. über eine Brücke gelangt man nach Mors, der größten Insel.
Eine 500 Mio. Jahre alte Klippe, die „Hanklit“ ragt 61m hoch in die Luft und besteht aus Molerde. Molerde sind Algenablagerungen, die von Vulkanerdeschichen durchzogen sind. In der benachbarten Insel Fur gibt es ein kleines Museum in Nederby, das über faszinierende Foßilien, die in der Molerde gefunden wurden, informiert.

